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Geschichte

Eine kurze Einführung in die Geschichte des Dorfes

Aus der Frühgeschichte des Dorfes Eldagsen ist bisher nur sehr wenig bekannt. Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich um das Jahr 1300 im "Salbuch des Bistums Minden", in dem die Güter und die Zehnten des Bistums vermerkt worden waren:

"Cheroldus, servus prepositi in hockelve, unum mansum in eldaxen"

(Gerold, Knecht des Propstes in Hokelve, eine Hufe (Hofstelle) in Eldaxen)

Weitere ähnliche Einträge, die Besitzrechte im 14. Jahrhundert dokumentieren, finden sich für die folgenden Jahrzehnte in derselben Quelle; dabei fällt jedoch die neue Schreibweise "Eldagessen" auf, die schon sehr an das heutige "Eldagsen" erinnert.

Über eine frühere Besiedlung lassen sich bisher nur Mutmaßungen formulieren. So mag der Ort zuvor "Alidagshusen" (Haus des Alidag) genannt worden sein und auf einen früheren Siedler oder Besitzer eines Hofes an der Stelle des heutigen Ortes hinweisen, doch lässt sich dieses nur aus sprachlichen Ableitungen und Vergleichen rekonstruieren. Dass Eldagsen eine weit zurückreichende Besiedlung aufweist, scheinen Urnen- und Steinwerkzeugefunde zu belegen, die im Bereich der heutigen Eldagser Heide und im Bereich des Friedhofs gemacht wurden.

Funde aus den Jahren 1934/35 -38 lassen zudem auf eine steinzeitliche Besiedlung schließen.

Besser dokumentiert ist die Geschichte des Dorfes seit der Mitte des 17. Jahrhunderts, da die Anzahl der Höfe im Ort Eldagsen seit dieser Zeit schriftlich festgehalten sind. Bis ins 20. Jahrhundert ist Eldagsen vornehmlich eine Ortschaft geblieben, die durch Landwirtschaft und Leben auf den Bauernhöfen geprägt war. Erst ab den 1970er Jahren entwickelte sich Eldagsen immer mehr zu einem Ort, der in seinen einzelnen Teilen neben den immer noch vorhandenen und auch prägenden landwirtschaftlichen Betrieben vor allem Wohnhäuser und ganze Wohngebiete aufweist, sodass ein Großteil der Einwohner Arbeitsstätten in der Umgebung von Petershagen/Eldagsen aufsucht.